POSTSKRIPTUM

Weihnachtsausstellung der Mitglieder des Verbands der Bildenden Künstler Thüringen vom 21. November 2021 bis 30. Dezember 2022

Mit dabei meine Arbeit Engel 
2022, Ölfarbe auf Leinwand, 53 x 26 cm. 
Unikat, signiert, gerahmt.

Galerie Haus zum bunten Löwen
Krämerbrücke 4
99084 Erfurt
Dienstag bis Freitag 12 bis 18 Uhr
Samstag 10 bis 16 Uhr

Salon 2022

12 Künstler*innen, eine location. Mitglieder des Kunstvereins Arnstadt stellen aus.

Kunsthalle Arnstadt
20. November 2022 bis 8. Januar 2023
Dienstag bis Freitag 14 bis 18 Uhr
Sonntag 15 bis 18 Uhr
Nach Vereinbarung unter 0162 9841681

Clivia Bauer  Maraianne Conrad  Jost Heyder  Karsten Kunert  Jürgen Rennebach  Florian Schmigalle  Sybille Suchy  Elena Timtschenko  Stefan Todorov  Konstanze Trommer  Marion Walther  Steffi-Babett Wartenberg

Mit dabei meine Arbeiten:
Placebo
Point Nemo
#die würdeistunantastbar-1
A poem a day-1

Point Nemo

2019, 130 x 100 cm,
Öl auf Leinwand


Placebo

 2019, 120 x 90 cm, Kohle und Acryl auf Leinwand


#diewürdeistunantastbar-1

2021, 40 x 30 cm, Öl auf Malkarton


A poem a day

2022, 40 x 30 cm, Linoldruck auf Japanpapier, Text auf Cansonpapier


Digitales Werkverzeichnis Bildende Kunst Thüringen

Ab sofort finden sich meine Werke im Onlinekatalog „Werkverzeichnis Bildende Kunst Thüringen“. Die neue Datenbank wird vom Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. (VBKTh) fachlich betreut und von der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (ThULB) realisiert.
Hochauflösende Aufnahmen der Kunstwerke, Detailangaben und biografische Daten sind nun online einsehbar. Die Datenbank kann u.a. nach Kunstgattungen und Techniken kategorisiert werden. So können die Werke auf lange Zeit archiviert werden, auch unabhängig von politischen Entwicklungen. 
Die Idee zu der Plattform sei aus der Frage nach dem Umgang mit Künstlernachlässen entstanden, so Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff. Künstler*innen können mit dem
System selbst ihre Werke erfassen; das Werkverzeichnis ist das Nachlassinventar von morgen.

Das war die artthuer 2022

Die größte Kunstmesse in Mitteldeutschland ist nach drei Tagen zu Ende gegangen. Es waren aufregende, anregende und anstrengende Messetage, doch es hat sich gelohnt:
so viele tolle Gespräche über meine Kunst, so viele schöne Augenblicke, so viele spannende Anmerkungen und Anregungen durch die zahlreichen Besucher - eine echte Freude!
Nochmals ganz herzlichen Dank an alle Besucher, ich bin glücklich und hoffentlich auch in 2024 wieder dabei!

KUNST-AUS-TAUSCH

10 Künstler beschäftigen sich mit 10 Werken aus dem Bestand des Schlossmuseums Arnstadt.

Mit Khaled Arfeh, Clivia Bauer, Wolf-Bertram Becker, Sylvia Bohlen, Gunnar Jacobson, Sabine Nier, Frank Steenbeck, Uwe Steinbrück, Sybille Suchy,  Thomas Wolf.

Ausstellung im Schlossmuseum und der Kunsthalle Arnstadt vom 11. September bis 13. November 2022


Abbildung: 
Echt.Falsch., 2022, Ölfarbe auf Leinwand, 50 x 50 cm

Bei der Restaurierung eines stark beschädigten Gemäldes aus dem 18. Jahrhundert lugte plötzlich ein Auge aus dem Bauch des Fürsten hervor - auf den Kopf gestellt!
Unter dem  Portrait befand sich das Gesicht einer heute unbekannten, höfischen Dame. Das Bild der Dame wurde nie vollendet und später mit dem Portrait von Günther I. von Schwarzburg-Sondershausen übermalt. Dieses Auge faszinierte mich besonders bei der Betrachtung des Gemäldes. Es wirkt sonderbar androgyn und ausdruckslos. Ist dies mit aktuellen Darstellungen vergleichbar, erkennt der heutige Betrachter den Unterschied?
25 Augen in der Vergrößerung 1 : 2 finden sich in meinem dialogischen Werk Echt.Falsch. Eines davon ist das Auge aus dem Fürsten-Gemälde. 
Wer genau hinschaut, erkennt, welches Auge zur unbekannten Dame gehört!

Portrait Fürst Günther I. von Schwarzburg-Sondershausen, Schlossmuseum Arnstadt, Thüringen

Detail 

Echt.Falsch.

FEUERTAUFE 

Vom 3. September bis zum 9. Oktober zeigen 33 zeitgenössische Künstler ihre Interpretationen  von Martin Luthers genialen Wortschöpfungen wie "Lockvogel, Lästermaul, Lückenbüßer" in einer großartigen Ausstellung im Kunst Pavillon Eisenach. Zu sehen sind Grafiken, Holzdrucke, Malerei, Skulpturen, Plastiken und Schmuck.

Auch zwei meiner Werke sind vertreten:
Ebenbild und  Ein Buch mit 7 Siegeln


KUNST Pavillon Eisenach 
Wartburgalle 47
99817 Eisenach
Mittwoch bis Sonntag 11 - 17 Uhr
und nach Vereinbarung


Medien-Gestaltung
Clivia Bauer ©

"Ebenbild"
2021, 100 x 80 cm.

"Ein Buch mit 7 Siegeln" 
2021, 30 x 30 cm

Ein herzlicher Dank an die Förderer und Sponsoren!

KUNSTTANDEM

Eine Aktion des Verbands Bildender Künstler.

50 Künstlerinnen und Künstler aus Thüringen arbeiten bis Ende September an einem Kunstprojekt. Mein Gegenüber ist der Grafiker Martin Max aus Weimar. Die Ergebnisse zeigen wir auf der 13. artthuer  Kunstmesse vom 4. - 6. November 2022 in Erfurt. 

Ich beschäftige mich zum ersten Mal mit dem Thema der Druckgrafik. Ganz neu und sehr spannend ist für mich das andere Herangehen: Reduktion, Reduktion, Reduktion - auf das Wesentliche!


Logodesign: Clivia Bauer ©

Arbeiten auf Holz und Linol

Druckprobe

Text-Ideen

Seit 1. Mai werde ich von der Online-Kunstgalerie Singulart vertreten, die zeitgenössische Kunst anbietet. 

Zur Zeit stehen 10 Kunstwerke zum Verkauf, weitere werden folgen. Ich freue mich!

20 JAHRE KUNSTHALLE

Künstler der Kunsthalle Arnstadt stellen aus vom 13. Februar bis 14. April 2022

Antoinette, Clivia Bauer, Erik Buchholz, Marianne Conrad, Matthias Creutziger, Udo Eisenacher, Rainer Ende, Johannes Gräbner, Harald Rainer Gratz, Sabine Heller, Dieter Hennig, Johannes Heisig, Jost Heyder, Marc Jung, Gerd Kanz, Dorsten Klauke, Karsten Kunert, Gerd mackensen, Jürgen Rennebach, Werner Schmidt, Matthias Steier, Uwe Steinbrück, Sybille Suchy, Konstanze Trommer, Trak Wendisch

Clivia Bauer
Orange, 2022, 
Öl auf Leinwand, 100 x 50 cm, gerahmt

RARITÄTEN

KABINETT

Weihnachtsausstellung der Mitglieder des Verbands der Bildenden Künstler Thüringen vom 22. November 2021 bis 09. Januar 2022

K! KUBOSHOW

26. bis 30. November 2021 - NUR ONLINE!

WEIBS_BILDER_2.0

Ausstellung Galerie Schloss Dryburg, Bad Langensalza vom 25. November 2021 bis 28. Januar 2022

ELKE ALBRECHT   CLIVIA BAUER   MARIANNE CONRAD   KATRIN PRINICH-HEUTZENRÖDER   SYBILLE SUCHY   MARION WALTHER   ROSMARIE WEINLICH 

SONDERSTIPENDIUM 

Interaktives Kunstprojekt gefördert von der Kulturstiftung Thüringen .

Das verletzliche Archiv

Wie wir die Welt sehen ist von unseren Erfahrungen und unserer Wahrnehmung abhängig. Es kann daher statt einer objektiven Wahrheit nur individuelle Wahrheiten geben. Die Isolation in der Pandemie hat uns gezeigt, wie verletzbar wir alle sind und zwingt uns zu alternativen Herangehensweisen. Das Thema Verletzlichkeit = Vulnerabilität beschäftigt mich schon länger und ist immer wieder Grundlage meiner künstlerischen Arbeit. Ein Sonderstipendium der Thüringer Kulturstiftung bietet nun die Möglichkeit für ein interaktives Kunstprojekt. 

SICHTBAR

Ausstellung vor dem Thüringer Landtag im Beethovenpark vom 13. September bis 4. Oktober 2021.

Die Outdoor-Ausstellung zur Kampagne „SICHTBAR“ war im Beethovenpark vor dem Thüringer Landtag  Erfurt zu sehen. Mit der Ausstellung wurde für die Aktion „Offene Ateliers“ geworben. Aus allen Einreichungen zur Kampagne hat der VBKTh ausserdem 70 Motive für Postkarten ausgewählt.

#sommertour IM ATELIER

Am 30. Juli 2021 besuchte mich Kulturstaatssekretärin Tina Beer im Rahmen ihrer #sommertour in meinem Atelier. Entspannt wurde über Kunst, Weiblichkeit und die Geschichte hinter einem Bild geplaudert.

WERDEN UND VERGEHEN

Ausstellung in den Dornburger Schlössern
10. September bis 31. Oktober 2021 


Die Ausstellung präsentiert Ergebnisse eines 3-tägigen Pleinairs in den Dornburger Schlössern und Gärten. Es geht um das Sichtbarmachen von Verborgenem, um Wandlung und Veränderung – elementare Fragen des Lebens und künstlerischen Schaffens. Mit Zeichnungen, Malereien, Fotografien, Installationen und plastischen Arbeiten sind zahlreiche Positionen vertreten.

Clivia Bauer, Susanne Casper-Zielonka, Marianne Conrad, Sylvia Döhler, Gabriele Fecher, Rüdiger Franke, Sophie von Hayek, Marie-Luise Leonhardt-Feijen, Thomas Lindner, Nina Lundström, Matthias Richter, Wolfgang Schwarzentrub, Uwe Steinbrück, Rosmarie Weinlich, Kristin Wenzel 

Herzog Ernst August I. von Sachsen-Weimar-Eisenach Portrait Dornburger Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

Malanggan

Für die Ausstellung habe ich zwei Masken erstellt,  „Plaisir“ und „Mourir“, Vergnügen und Sterben. Ich beschäftige mich mit dem Thema der Maske im Zusammenhang mit sogenannten Malanggan-Feiern. Diese kultischen Feste wurden traditionell zu Ehren von Verstorbenen veranstaltet. Dazu fertigte man individuelle Ritualmasken an, die den Geist des Toten verkörperten. 

Während des Pleinairs habe ich mich eingehend mit Herzog Ernst August I. von Sachsen-Weimar-Eisenach beschäftigt, dem Erbauer des Rokokoschlosses. Die Masken zeigen die nach unserer heutigen Einschätzung gegensätzlichen Seiten dieses Herrschers auf. 
Mit ihrem exaltierten Kopfschmuck veranschaulicht „Plaisir“ die Liebe zum Leben und den Hang des Rokokos zur Extravaganz, konterkariert dies durch die Verwendung profaner Alltagsmaterialien. Demgegenüber verkörpert „Mourir“ die Macht und Abgründe des Militärs: Auf dem Drahtgeflecht, das wie ein Visier den Kopf schützt und zugleich dem Träger Anonymität verleiht, formt eine Schar winziger Spielzeugsoldaten einen schwarzen Totenschädel, das Vanitassymbol. 

Früher wurden die Masken nach den Malanggan-Feiern vernichtet. Daran anknüpfend habe ich am 31.10.2021 zur Finissage der Ausstellung die Maske "Plaisir" in einem Feuer-Ritual zerstört.

MEININGER KUNSTORTE

Ausstellung vom 15. Mai bis 17. Juli 2021 im Schlosspark Meiningen

K! KUBOSHOW

25. bis 28. Mai 2021 - NUR ONLINE!

WEIBS_BILDER_2.0

Ausstellung Kunsthalle Arnstadt vom 17. April bis 04. Juli 2021

ELKE ALBRECHT   CLIVIA BAUER   MARIANNE CONRAD   KATRIN PRINICH-HEUTZENRÖDER   SYBILLE SUCHY   MARION WALTHER   ROSMARIE WEINLICH

Auszug aus dem Katalogtext von Susanne Knorr:

"Die Bilder von Clivia Bauer sind ein starkes Bekenntnis zur figürlichen Malerei. Sie ist ihrem Metier und dem künstlerischen Ansatz treu geblieben, hat ihn handwerklich weiter präzisiert: Es sind Bilder, deren ProtagonistInnen – zumeist Frauen – in nun weniger stark farbigen, unbestimmten Räumen agieren. Immer noch sind sie isoliert, allein – bei der Betrachtung richtet sich die Aufmerksamkeit ganz auf diese selbstbewussten Figuren. Oder ist ihre scheinbare Selbstsicherheit vielleicht doch nur Fassade? Stehen die portraitierten SolistInnen eher stellvertretend für unsere heutige (über-)individualisierte Gesellschaft, in der die bewusst gelebte Unabhängigkeit letztlich Gefühle wie Unsicherheit, Verletzbarkeit und Sehnsucht nach Gemeinschaft und Nähe überspielt? Ist ihre dargestellte Stärke vielmehr die innere Formulierung des Wunsches nach Austausch und Geborgenheit? Mit der Portraitserie „Auf Augenhöhe“ nimmt Clivia Bauer Bezug auf die Vermenschlichung von Tieren, die in jüngster Zeit in Form von etlichen bizarren und verstörenden Bildern in den sozialen Netzwerken viral gegangen sind. Sie hinterfragt mit ihren Bildern unseren Umgang mit der Würde dieser Lebewesen. "

Katalog

Hier finden Sie den Katalog zur Ausstellung als PDF zum Downloaden.